Wenn Sie an einen Debitor verkaufen, der keine Umsatzsteuernummer angibt, fügen Sie die Steuer hinzu. Wenn Ihr Kunde ein Mitunternehmen ist und eine gültige Umsatzsteuernummer angegeben hat, ist das Hinzufügen und Eintreiben von Steuern nicht erforderlich! Bei grenzüberschreitenden B2B-Verkäufen wie diesem tritt der Reverse-Charge-Mechanismus ein, und der Kunde übernimmt die Mehrwertsteuer für Sie. Die österreichischen Mehrwertsteuervorschriften über das Format und die Auflagen, die auf Rechnungen vorzulegen sind, entsprechen weitgehend den Verpflichtungen der EU-Mehrwertsteuerrichtlinie und ihren MwSt.-Rechnungsanforderungen. Die Lesbarkeit bedeutet, dass der Inhalt der Rechnung von anderen gelesen und verstanden werden kann. Da es sich um eine Dienstleistung handelt, die am Eingangsort für Mehrwertsteuerzwecke erbracht wird und die Steuerschuld auf den Empfänger übergeht, muss die Rechnung nach österreichischen Rechtsvorschriften erstellt werden. Die Bestimmungen über die elektronische Rechnung sind vom Anbieter des Dienstes zu beachten. Die korrekte Rechnungsstellung ist im Hinblick auf den Vorsteuerabzug unerheblich. Österreichische MwSt-Rechnungen müssen spätestens sechs Monate nach der steuerpflichtigen Lieferung ausgestellt werden. Für innergemeinschaftliche Lieferungen, bei denen die Reverse-Charge-Regel gilt, sollte eine Rechnung innerhalb von fünfzehn Tagen nach dem Monat nach der steuerpflichtigen Lieferung ausgestellt werden.
Die Echtheit der Herkunft bedeutet die Identitätssicherheit des Dienstleistungserbringers oder Rechnungsausstellers. Wenn ein Unternehmer seine Rechnungen elektronisch versenden will, ist dies unter folgenden Bedingungen möglich: Ein österreichischer Unternehmer liefert IC nach Deutschland. Muss er die österreichischen Vorschriften über elektronische Rechnungen beachten? Alle Rechnungsmerkmale müssen Unternehmern nur dann auf Rechnungen angezeigt werden, wenn die fakturierten Leistungen für ihr Unternehmen erbracht wurden. Rechnungen an Privatpersonen müssen diese Merkmale grundsätzlich nicht enthalten. Ist der Rechnungsaussteller nicht auf der Rechnung angegeben oder falsch benannt und kann sein Name nicht rückwirkend bestätigt werden, kann die Abzugsfähigkeit der Zahlung als Betriebsausgaben verweigert werden. Doch nicht nur im Umgang mit ausländischen Kunden ändert sich die Sprache oft, sondern auch die Steuern, die durch Sonderregelungen definiert sind. Unter “Einstellungen > Konfiguration > Steuern” können Sie die Steuersätze festlegen und festlegen, welche Länder überhaupt keine Steuern zahlen müssen. Besonders interessant wird dies im Falle des Reverse-Charge-Verfahrens: Nicht der Unternehmer, der die Dienstleistung erbringt, ist verpflichtet, die Steuern zu zahlen, sondern der Begünstigte im Ausland.
Bei Rechnungen, deren Gesamtsumme 10.000 EURO inklusive Mehrwertsteuer übersteigt, ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Kunden unter folgenden Bedingungen anzugeben: Die innergemeinschaftliche Lieferung ist steuerfrei unter der Voraussetzung, dass der deutsche Kunde über eine ausländische Umsatzsteuer-ID verfügt.